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Anhydrite (Chemisch CaSO4)

  • Naturanhydrite
  • synthetischer Anhydrit (Chemieanhydrit)
  • thermischer Anhydrit (REA-Anhydrit)
Fliessestriche werden in mehr oder weniger flüssiger Mörtelkonsistenz eingebaut. Sie nivellieren sich deshalb unter dem Einfluß der Schwerkraft. Aufgrund der von jeder manuellen Verdichtung unabhängigen Verlegung werden vor allem gleichmäßige Festigkeiten auf sehr hohem Niveau, besonders in der Biegezugfestigkeit, erreicht.

Wegen der flüssigen Mörtelkonsistenz sind geringere Ebenheitstoleranzen als mit erdfeuchten Mischungen erzielbar. Winkeltoleranzen im Bau werden praktisch ausgeglichen. Temporären Verformungen in Form von Schüsselungen, wie sie bei der Trocknung von Zementestrichen auftreten können, gibt es bei Fließestrichen nicht.

Ein weiterer, ganz entscheidender Vorteil von Fließestrichen ist, dass große Flächen Fugenfrei zu verlegen sind. Das Schließen von Schein- und Arbeitsfugen, wie z.B. bei Zementestrichen als 'Besondere Leistung' notwendig entfällt weitgehend.




 

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